Erdem Aydin
Zur Person:
Geb. 1968 in der Türkei, 1973 nach Deutschland immigriert
Bereiche des Bürgerschaftlichen Engagements:
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Integrations- und Bildungsverein e.V.
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Dianet Moschee
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Türkische Sportvereine (Grün-Weiß Ingolstadt, FC
Fathi)
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Elternverein Ingolstadt
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Migrationsbeirat
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Ingolstädter Brückenbauer
Erdem Aydin hat eine lange Geschichte des Bürgerschaftlichen Engagements.
Das begann bereits in der Kindheit, als er Behördengänge für die Eltern, die
Nachbarn und später für Vereine übernahm.
So entwickelte er sich zum Berater und Vermittler in vielen verschiednen
Lebenssituationen, gewann Kontakte und Einblicke in die Verwaltung der Stadt.
Mittlerweilen suchen Menschen vieler verschiedener Nationalitäten seinen Rat,
empfohlen von den verschiedenen Vereinen, in denen er tätig ist.
Erdem Aydin: „Ich sehe meine Rolle als Vertreter der Stadt, der MigrantInnen
und deren Organisationen bei Problemen jeglicher Art hilfreich zur Seite steht.“
Im Integrations- und Bildungsverein, beim Verein der Dianet Moschee und bei
verschiedenen Sportvereinen hilft er in erster Linie bei der Planung und der
Organisation von Veranstaltungen. Zur Bewältigung der bürokratischen
Vorgänge berät er und stellt Kontakte her.
Einst Vorstand des Elternvereins Ingolstadt, steht er den Eltern und der
Schulleitung heute als Schlichter zur Seite, wenn schwerwiegende Probleme
zwischen Schülern und der jeweiligen Schule entstehen.
Im Migrationsrat befasst er sich vor allem mit den Belangen älterer Menschen,
setzt sich mit dem Verfassen von Rentenanträgen auseinander und beschäftigt
sich mit dem Aufenthaltserlaubnis-Recht.
Sein größtes, erfolgreiches Projekt war die Veranstaltung eines großen
Kinderfestes im Stadttheater Ingolstadt im Beisein der drei Bürgermeister,
welches mit großem Aufwand organisiert wurde. Es gab Tanz- und
Musikgruppen, Folklore und Geschenken für die Kinder. Gefeiert wurde der in
der Türkei fest verankerte Feiertag für Kinder.
Seine Motivation zum Bürgerschaftlichen Engagement wird immer wieder durch
die Freude, das Lachen der Menschen gestärkt, denen er erfolgreich helfen
konnte. Zudem vertritt er die Meinung, dass die ehrenamtliche Arbeit in sich
schon Motivation birgt:
„Bei unentgeltlicher Hilfe ist es leichter, die eigenen Grenzen zu überwinden.“
Auf Grund der vielfältigen Kontakte zu den Hauptamtlichen der Stadt, tauscht er
sich zuweilen mit den Politikern über die Entwicklung und die Erfolge der
Vereine aus.
Erdem Aydin: „Seit den 80er Jahren hat sich die Zahl der Vereine der
MigrarntInnen verdreifacht.“
Trotz einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Stadt Ingolstadt fühlt er sich
mit seinem Bürgerschaftlichen Engagemnet von der breiten Öffentlichkeit kaum
wahrgenommen.
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Ingolstädter Brückenbauer - Projekt der Freiwilligen Agentur Ingolstadt e.V.
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